{"id":906,"date":"2017-12-08T15:01:18","date_gmt":"2017-12-08T14:01:18","guid":{"rendered":"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/?p=906"},"modified":"2022-01-27T22:57:01","modified_gmt":"2022-01-27T21:57:01","slug":"%f0%9f%91%8c%f0%9f%8f%bc-letzter-grossartiger-tauchtag-hier","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/2017\/12\/08\/%f0%9f%91%8c%f0%9f%8f%bc-letzter-grossartiger-tauchtag-hier\/","title":{"rendered":"\ud83d\udc4c\ud83c\udffc Letzter gro\u00dfartiger Tauchtag &#8230; hier"},"content":{"rendered":"<p>Beim Aufstehen tun wir uns beide nicht so leicht. Aber irgendwie muss man sich aufraffen, sonst verpasst man garantiert etwas! Also treffen wir uns beim Fr\u00fchst\u00fcck mit Maarit. Heute gibt es kein Buffet, sondern eine Karte, von der wir unser Essen bestellen k\u00f6nnen. Die M\u00e4dls entscheiden sich f\u00fcr ein M\u00fcsli und ich f\u00fcr einen dicken Pancake mit Schokosauce.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07079.jpg\" \/><\/p>\n<p><!--more-->Als ich schon fertig bin, haben Maarit und Bernie immer noch nichts. Ich beschlie\u00dfe, inzwischen alles zusammen zu packen und gehe derweil r\u00fcber zur Tauchbasis. Dort packe ich Bernies und meine Sachen in die blauen IKEA-Taschen, die wir uns selbst aufs Boot tragen m\u00fcssen. Das fertig zusammengebaute Ger\u00e4t (exklusive Blei), sowie die Pressluftflaschen, tragen die Angestellten. Sehr angenehm!<\/p>\n<p>Heute brauchen wir pro Nase drei Flaschen, denn wir haben einen Kompromiss ausgehandelt. Seit zwei Tagen raunzen wir schon, dass wir zum Schiffswrack m\u00f6chten, doch man braucht mindestens f\u00fcnf oder besser sechs Personen f\u00fcr den Ausflug, weil das versunkene Schiff eineinhalb Stunden n\u00f6rdlich liegt und es sich f\u00fcr die Basis sonst nicht rechnet. Wir waren aber bisher nur zu dritt und sind es heute leider auch. So bekommen wir den Vorschlag, dass wenn wir f\u00fcr heute drei Tauchg\u00e4nge buchen, d\u00fcrfen wir zum Wrack. Auf alle F\u00e4lle! Man braucht uns nicht zu \u00fcberreden.<\/p>\n<p>Also bringen wir unser Equipment auf das gro\u00dfe Boot, das wir heute ganz allein f\u00fcr uns haben. Normal passen hier knapp 20 Taucher drauf, doch heute haben wir den absoluten Luxus. Die Crew bestehend aus drei Personen sowie unser Tauchguide Jayky sind den ganzen Tag ausschlie\u00dflich f\u00fcr uns Scuba-Primadonnen da. Klar, eine Frage des Geldes, aber in Wirklichkeit mehr eine Frage des Gl\u00fccks, \u00fcberhaupt die Chance zu bekommen, diesen Luxus genie\u00dfen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc06929.jpg\" \/><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Fahrt schmeissen sich die Damen in die Sonne und brutzeln unmerklich im angenehmen Fahrtwind dahin. Ich bin gestern mit einer dezenten R\u00f6te davongekommen, so m\u00f6chte ich heute lieber nix riskieren. Ich bleibe im Schatten und tratsche ein bisschen mit Jayky. Er arbeitet schon seit sechs Jahren hier und ist seit vier Jahren der Divemaster der Basis. Er bekommt ca. 350 philippinische Pesos pro Tag als Lohn bezahlt. Das sind knappe sechs Euro. Viel besser bezahlt als sein voriger Job als Fischer. Auch die Crew verdient besser, wenn auch nicht so viel wie Jayky, als Angestellte der schweizer Tauchbasis. Die Leitung der Basis hat eine Einheimische, die beiden inhabenden Schweizer sind nur gelegentlich hier, um nach dem Rechten zu sehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc06939.jpg\" \/><\/p>\n<p>Am Tauchboot gibt es ein einfaches Klo, eine winzige Kochnische, in der sich die Crew mittags Reis kocht und einen Wasserspender, bei dem wir uns selbst bedienen k\u00f6nnen. Es wird auch l\u00f6slicher Kaffee zur freien Entnahme angeboten. Zum sicheren Transport der Pressluftflaschen gibt es Stellpl\u00e4tze mit Gummiz\u00fcgen, um die Flaschen bei rauem Seegang auf dem Platz zu halten. Masten und Verstrebungen, sowie die beiden Ausleger, sind aus dicken Bambusst\u00e4mmen gefertigt. \u00dcber dem Deck ist eine gro\u00dfe Plane gespannt, die vor Sonne und Regen sch\u00fctzt. Denn nass werden will man beim Tauchausflug schlie\u00dflich nicht. Spa\u00df beiseite &#8211; Regen ist wirklich nicht so toll, wenn man z. B. sein Mittagessen genie\u00dfen m\u00f6chte oder wenn man sein Handy bedient oder einfach nur ein Taschentuch braucht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc06941.jpg\" \/><\/p>\n<p>Der Wettergott meint es heute gut mit uns. Das Meer ist fast glatt und so kommen wir flott voran. Die Insel \u201eGato Island\u201c, zu der wir am ersten Tauchtag so lange hingefahren sind, haben wir schon l\u00e4ngst hinter uns gelassen. Ich habe leider nicht auf die Uhr geschaut, aber von da wars sicher nochmal eine Dreiviertelstunde, bis wir unsere angepeilten Koordinaten erreichen. Hier liegt die \u201eDo\u00f1a Marilyn\u201c. Ein knapp hundert Meter langes Passagierschiff, bei dessen Schiffsbruch im Jahr 1988 circa 700 von den 800 Menschen an Board ihr Leben lie\u00dfen. Es ist immer wieder ein bisschen gruselig, zu einem Wrack zu tauchen, das so eine schreckliche Geschichte hinter sich hat. Doch Schiffswracks wandeln sich in kurzer Zeit zu k\u00fcnstlichen Riffen und bieten vielen Meeresbewohnern Lebensraum und Schutz. Wie einen Zoll holt sich das Meer manchmal Dinge aus unserer Welt zur\u00fcck, f\u00fcr die vielen Schandtaten, die wir dem gr\u00f6\u00dften Lebensraum der Erde antun.<\/p>\n<p><strong>Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig steigen wir sehr g\u00fcnstig aus.<\/strong><\/p>\n<p>\u201e3, 2, 1, jump!\u201c, lautet die Anweisung der Crew. Wir sammeln uns im Wasser. Vorher wurde der Anker geworfen, um nicht samt dem Boot davon zu driften. Die Str\u00f6mung ist ziemlich stark. das merken wir auch, als wir dem Ankerstrick entlang nach unten tauchen. Gut, dass wir uns daran festhalten k\u00f6nnen. Die Str\u00f6mung ist Fluch und Segen. Fluch, weil die Sicht bescheiden ist. Mehr als vier, f\u00fcnf Meter sind nicht drin. Segen deswegen, weil den Tieren viel Nahrung vorbei gesp\u00fclt wird. Vor allem gro\u00dfe Fische und Meeress\u00e4uger halten sich bevorzugt auf den Routen der gro\u00dfen Meeresstr\u00f6mungen auf, wie z.B. dem Golfstrom, der sich durch den Atlantik zieht.<\/p>\n<p>Bei 32 Metern ist Schluss. Hier liegt der Anker. Er wurde punktgenau neben dem Versteck eines Stachelrochens versenkt. Er hat bestimmt 1,2 m Durchmesser. Als es ihm durch unsere Anwesenheit zu ungem\u00fctlich wird, quetscht er sich noch tiefer unter das schr\u00e4g am Grund liegende Eisenteil des Schiffes. Wir k\u00f6nnen nur noch einen kleinen Teil von ihm sehen. Jayky f\u00fchrt uns ins Innere des Wracks. Da das Schiff seitlich auf den Grund gesunken ist, tauchen wir 90 Grad zu Boden und Decke einen finsteren Gang entlang. Die W\u00e4nde sind stark mit scharfkantigen Muscheln zugewachsen; wir m\u00fcssen vorsichtig sein, dass wir uns nicht schneiden oder unsere Ausr\u00fcstung besch\u00e4digen. Am Boden, oder eigentlich an der Wand, liegt auch ein Stachelrochen. Er ist kleiner als sein Verwandter vorhin, doch auch sch\u00f6n anzusehen. Das Gute am Durchtauchen des Korridors ist, dass wir die Str\u00f6mung hier so gut wie gar nicht merken. Als wir durch das Licht am Ende des Tunnels wieder nach drau\u00dfen schl\u00fcpfen, dr\u00fcckt der Wasserstrom wieder entgegen unserer Schwimmrichtung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/gptempdownload-1.jpg\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc06947.jpg\" \/><\/p>\n<p>Was ich an keinem anderen Wrack beobachten konnte, ist so ein starker Bewuchs wie hier. Richtige B\u00fcsche wachsen an den Au\u00dfenw\u00e4nden. Man stelle sich vor, man spaziert im Winter am Waldesrand und die B\u00fcsche und Str\u00e4ucher neben einem sind mit dickem Reif belegt. So ungef\u00e4hr schauen die vielen wei\u00dfen Meerespflanzen aus, die hier wachsen. Dazwischen stehen ebenso gro\u00dfe, herbstlich Braune. Das Metall ist kaum noch auszumachen. Lediglich die Form dieses k\u00fcnstlichen Riffes l\u00e4sst einem das eigentliche Schiff erkennen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc06950.jpg\" \/><\/p>\n<p>Geschuldet der starken Str\u00f6mung und der schlechten Sicht ist fotografieren zwecklos. Aber das ist OK. Man muss das Rundherum auch einmal ohne Bildschirm genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Bei circa 60 Bar starten wir den Aufstieg bis f\u00fcnf Meter. W\u00e4hrend unseres dreimin\u00fctigen Sicherheitsstopps zaubert Jayky einen Ring, so wie er es mir gestern beigebracht hat, ins gr\u00fcnlich, matte Wasser. Ich kann leider nicht, da ich mich selbst und die Kamera festhalten muss. Es w\u00fcrde mich sonst davon sp\u00fclen und zur\u00fcck strampeln mag ich momentan \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>An Board f\u00fchlen wir Befriedigung, weil wir beim Wrack waren und es wenigstens stellenweise untersuchen konnten. Der besondere Reisser, muss man zugeben, war\u2018s nicht. Aber daf\u00fcr kann das Wrack nichts, eher die Sicht und die Str\u00f6mung.<\/p>\n<p>Wir haben uns heute morgen wieder Sandwiches machen lassen, da wir ganzen Tag unterwegs sind. Es ist bereits 12:15, als wir zu essen beginnen. Die Anfahrt und der Tauchgang haben die Zeit wie im Flug vergehen lassen. W\u00e4hrend der Oberfl\u00e4chenpause stellt der Kapit\u00e4n den Kurs auf \u201eGato Island\u201c, wo wir am ersten Tag die Wei\u00dfspitzen-Riffhaie gesehen haben. Hier werden wir unsere letzten beiden Tauchg\u00e4nge in der Gegend machen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-910\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc06995-1.jpg\" width=\"1500\" height=\"1000\" srcset=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc06995-1.jpg 1500w, http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc06995-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc06995-1-768x512.jpg 768w, http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc06995-1-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07068.jpg\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07067.jpg\" \/><\/p>\n<p>Ich fasse die n\u00e4chsten beiden Tauchg\u00e4nge zusammen, da wir beide am selben Spot machen. Um eines vorweg zu nehmen: bei beiden Tauchg\u00e4ngen sehen wir den Wei\u00dfspitzen-Riffhai wieder. Was wir sonst noch sehen sind Unmengen an Schnecken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/img_0258.jpg\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07034.jpg\" \/><\/p>\n<p>Speziell beim zweiten Tauchgang besichtigen wir eine Wand, auf der wimmelt es von Schnecken! Ich bin hin und her gerissen, wo ich mit der Kamera zuerst hin soll. Ein paar Fotos mache ich nur schnell im Vorbeitauchen, den Rest muss ich bleiben lassen &#8211; es sind einfach zu viele.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07045.jpg\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc06986.jpg\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-909\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07059-1.jpg\" width=\"1500\" height=\"1000\" srcset=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07059-1.jpg 1500w, http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07059-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07059-1-768x512.jpg 768w, http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07059-1-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-908\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07043-1.jpg\" width=\"1500\" height=\"1000\" srcset=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07043-1.jpg 1500w, http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07043-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07043-1-768x512.jpg 768w, http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07043-1-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><\/p>\n<p>Ein Highlight heute ist der Froschfisch. Ausschauen tut er f\u00fcrchterlich aber daf\u00fcr ist er selten und wir d\u00fcrfen ihn live am Meeresgrund sehen. Er hat sich neben einen Stein gesetzt und ohne fachkundiger Hilfe h\u00e4tten wir den Burschen nie gesehen. Unglaublich, welch geschulten Blick ein Tauchguide nach so vielen Tauchg\u00e4ngen im selben Revier entwickelt hat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc06992.jpg\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc06991.jpg\" \/><\/p>\n<p>So h\u00e4tten wir ohne ihn bestimmt auch die \u201eSpanische T\u00e4nzerin\u201c \u00fcbersehen! Eine elegante Schnecke, die rund um ihren K\u00f6rper einen F\u00e4cher ausbreiten kann, mit dem sie sich im Wasser einigerma\u00dfen herum man\u00f6vrieren kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07017.jpg\" \/><\/p>\n<p>Was bei einer philippinischen Unterwasserexkursion mit Onkel Jayky nicht fehlen darf, ist eine ordentliche Portion Seepferd. Zwei von den Gro\u00dfen findet er, eines davon ist wei\u00df! Und dann ist da noch das Zwerg-Seepferdchen, dessen Wohnort wir jetzt kennen, aber sobald der Finger vom Guide weg ist, suchen wir uns auf vier Quadratzentimeter deppert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07064.jpg\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07073.jpg\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07025.jpg\" \/><\/p>\n<p>Einen gro\u00dfen Fangschreckenkrebs zeigt er uns auch, aber da hab ich meinen Blitz nicht im Griff, deswegen m\u00fcsst ihr ihn in der Zwischenzeit bitte googeln. Vielleicht haben wir in den Revieren vor Negros in der kommenden Woche noch die Chance, so einen zu fotografieren.<\/p>\n<p>Bei den beiden letzten Tauchg\u00e4ngen war ich so derma\u00dfen motiviert, dass ich schon fast zu fr\u00fch vom Boot geh\u00fcpft w\u00e4re. Man muss mich zur\u00fcckhalten. Wenn du bei jedem Tauchgang so viele interessante Sachen siehst, bist du automatisch schon geil auf den n\u00e4chsten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/gptempdownload-2.jpg\" \/><\/p>\n<p>Geil war die Tauchwoche auf jeden Fall! Wir haben zu unserem bereits im Voraus gebuchten sechs Tauchg\u00e4ngen noch f\u00fcnf extra dazu gebucht. Wenn wir zur\u00fcck sind werden wir sehen, wie weit wir daf\u00fcr unsere Geldb\u00f6rse aufmachen m\u00fcssen. Durch all die Motivation haben wir komplett vergessen zu fragen, was einer \u00fcberhaupt kostet. Die beiden Schweizer Thomas und Armin meinten, es sind um die 30 Euro. Ich bin gespannt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07022.jpg\" \/><\/p>\n<p>In kitschiger Abendstimmung schiffen wir im Hafen ein und werden mit dem kleinen Boot zur\u00fcck zum Strand gebracht. Wir waren den ganzen Tag unterwegs und haben die Ruhe am Boot sehr genossen. Auch das gemeinsame Durchbl\u00e4ttern der deutschen Zeitschrift \u201eTAUCHEN\u201c mit Jayky und der Crew war super! Darin ist der Kameramann und Unterwasserfilmemacher Florian Fischer abgebildet, der den \u00fcberaus professionellen und kinoreifen Werbefilm f\u00fcr die Dive Society gemacht hat. Ich hab\u2018 mir den kurzen Film am letzten Tag in Kambodscha angesehen und wollte danach so schnell wie m\u00f6glich da hin. Selten so etwas tolles gesehen!<\/p>\n<p>Hier das Video:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/youtu.be\/hiLL3bp9ldU\">https:\/\/youtu.be\/hiLL3bp9ldU<\/a><\/p>\n<p>Wir waschen alles zum letzten Mal hier auf dieser Basis und gehen ins B\u00fcro, um unsere Verbindlichkeiten zu begleichen. Wir bezahlen f\u00fcr<\/p>\n<ul>\n<li>f\u00fcnf extra Tauchg\u00e4nge<\/li>\n<li>Spritkosten f\u00fcrs Boot inkl. den heutigen Ganztagsausflug<\/li>\n<li>Marineschutzgebiet-Geb\u00fchr<\/li>\n<li>eine Geb\u00fchr f\u00fcr den Tauchspot \u201eMonad Shoal\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p>unterm Strich knappe \u20ac 180,-. Das ist sehr fair f\u00fcr die Leistung, die hier geboten wird. Wir sind zufrieden und geben der Basis viereinhalb von f\u00fcnf Sternen in der Gesamtbewertung. Den halben Stern Abzug f\u00fcr das l\u00e4stige \u00dcbersetzen vom kleinen auf das gro\u00dfe Boot, die Sanit\u00e4ranlagen am Boot waren, sagen wir mal, nicht optimal und es gab keine Kekse an Board. Nur zum Vergleich: auf Zypern konnten wir uns sogar Sandwiches am Boot machen und uns bei den Keksen ebenso nach Belieben bedienen. Aber der Gesamteindruck ist mehr als positiv! Deswegen lassen wir ordentlich Trinkgeld da.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/dsc07077.jpg\" \/><\/p>\n<p>Jetzt gehen wir noch essen und verbringen den restlichen Abend gemeinsam mit Jayky und Maarit bei einem gem\u00fctlichen Bier. Morgen werden wir nach Negros gebracht. Die \u00dcberfahrt dauert acht Stunden. Ich hoffe, wir k\u00f6nnen ein wenig im Auto oder am Boot schlafen. Als wir uns von Jayky verabschieden, schenkt er mir tats\u00e4chlich seine Yamaha Kappe! Er sagt, seine Frau hat sie leider nicht mehr gewaschen, aber ich soll sie trotzdem nehmen. So nehme ich das Geschenk an und bin \u00fcberw\u00e4ltigt von der Gro\u00dfz\u00fcgigkeit. Es vergeht eine weitere Woche, in der ich gro\u00dfartige Menschen kennen gernt habe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-905\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/img_0312.jpg\" width=\"1124\" height=\"1500\" srcset=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/img_0312.jpg 1124w, http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/img_0312-225x300.jpg 225w, http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/img_0312-768x1025.jpg 768w, http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/img_0312-767x1024.jpg 767w\" sizes=\"(max-width: 1124px) 100vw, 1124px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Aufstehen tun wir uns beide nicht so leicht. Aber irgendwie muss man sich aufraffen, sonst verpasst man garantiert etwas! Also treffen wir uns beim Fr\u00fchst\u00fcck mit Maarit. 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