{"id":757,"date":"2017-12-03T06:43:27","date_gmt":"2017-12-03T05:43:27","guid":{"rendered":"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/?p=757"},"modified":"2022-01-27T21:44:17","modified_gmt":"2022-01-27T20:44:17","slug":"%f0%9f%87%b0%f0%9f%87%ad-kambodscha-ein-resuemee","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/2017\/12\/03\/%f0%9f%87%b0%f0%9f%87%ad-kambodscha-ein-resuemee\/","title":{"rendered":"\ud83c\uddf0\ud83c\udded Kambodscha, ein Res\u00fcmee"},"content":{"rendered":"<p>Eine weitere Woche neigt sich dem Ende zu und somit auch meine Zeit in Kambodscha. Ich m\u00f6chte auch nach dem Aufenthalt im Land der Khmer eine Art Zusammenfassung der letzten Tage machen. Doch zuvor noch ein paar Zeilen zum gestrigen Tag.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_9770-1.jpg\" \/><\/p>\n<p><!--more-->Es gab schon einen Tag ohne Plan, der gestrige war auch so einer. Kevin und ich sind relativ sp\u00e4t aufgestanden und haben uns im Fr\u00fchst\u00fccks-Caf\u00e9 mit Laura und Anna getroffen. Die beiden wollten eigentlich schon von Siem Reap abreisen, hatten aber Schwierigkeiten mit dem Buchen des Busses. Wir fr\u00fchst\u00fcckten gemeinsam und dann war\u2018s Zeit, Kevin zu verabschieden. Er wird die n\u00e4chsten Tage seinen wohlverdienten Strandurlaub auf der Insel Phu Quoc machen. Vielleicht flog er ja Businessklasse dort hin \ud83d\ude1c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/img_0022.jpg\" \/><\/p>\n<p>Wir sind dann eigentlich nur mehr durch Siem Reap spaziert und haben am Abend ein Curry gegessen, wo Kevin und ich am ersten Tag gegessen hatten. Versumpert sind wir schlussendlich wieder in der Soul Kitchen, wo diesmal ein Solo-K\u00fcnstler auftrat. Zuf\u00e4llig sa\u00df Nils an einem der Tische. Er hat sich dann zu uns gesetzt und wir haben uns \u00fcber verschiedene schweizer-deutsche W\u00f6rter und seine Geschichten am\u00fcsiert. Auch von ihm mussten wir uns dann verabschieden. Es war auch der letzte Tag von Max, einem Niederl\u00e4nder, der jeden Abend hier war, mit dem ich aber all die Abende nur drei Worte gewechselt habe. Sonst haben wir uns immer nur mit einem L\u00e4cheln begr\u00fc\u00dft. Er kommt extra vorbei, gibt mir die Hand und wir w\u00fcnschen uns alles Gute. Unerwartet aber total nett!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/org_dsc09193.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-752\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/org_dsc09193-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"440\" srcset=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/org_dsc09193-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/org_dsc09193-300x200.jpg 300w, http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/org_dsc09193-768x512.jpg 768w, http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/org_dsc09193.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Je sp\u00e4ter der Abend wurde, umso mehr philosophierten wir \u00fcber Gott und die Welt &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes. Es war ein wirklich cooler und gem\u00fctlicher Abend mit den beiden M\u00e4dls! Ich habe sie dann noch zu ihrem Hostel begleitet und mich auch von ihnen verabschiedet. Liebe Laura, liebe Anna, auch bei euch bedanke ich mich f\u00fcr die tollen Stunden in Seam Reap und ich w\u00fcnsch\u2018 euch eine super Zeit auf eurer weiteren Reise, die euch in noch so viele L\u00e4nder und Kulturen f\u00fchren wird! Passt auf euch auf! Ich verspreche mich zu bem\u00fchen, weniger Rechtschreibfehler in meinen Beitr\u00e4gen zu machen \ud83d\ude09 Wir sehen uns bei einer Schitour oder in einer Krampusbar wieder!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/paulgrill.com\/reise\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/img_0024.jpg\" \/><\/p>\n<p>Als ich dann allein im Hotel war, hatte ich zum ersten Mal das Bed\u00fcrfnis, nach ein bisschen \u00d6sterreich. Ich hab\u2018 je ein Lied von Fendrich und STS aufgedreht, dann war alles gut. Bitte nicht mit Heimweh verwechseln! Es sind erst drei Wochen um und ich f\u00fchl mich ausw\u00e4rts noch sehr wohl! \ud83d\ude03<\/p>\n<p><strong>Jetzt zum R\u00fcckblick<\/strong>: Der Kontrast von Vietnam und Kambodscha war anfangs unerwartet gro\u00df. Nicht nur wegen dem fehlenden Gehupe, sondern auch, weil es mich f\u00fcrchterlich genervt hat, von jedem H\u00e4ndler und Tuk-Tuk-Fahrer angesprochen zu werden. Nach einer Woche muss ich sagen, ich hab\u2018 mich daran gew\u00f6hnt und verstehe nun, warum das so ist. Die Leute sind eben sehr arm und wir sind prall gef\u00fcllte Geldb\u00f6rsen auf Beinen, die durch ihre Stra\u00dfen laufen. Ich habe gelernt, dass je h\u00f6flicher man ein Angebot ablehnt, umso schneller wird darauf verzichtet, den Kunden weiter zu sekkieren. Manchmal falte ich beim dankenden Ablehnen sogar die H\u00e4nde und verneige mich leicht, wie es hier die H\u00f6flichkeitsform verlangt. Dies wird auch vom hartn\u00e4ckigsten Keiler wertgesch\u00e4tzt und man wird durch den entgegengebrachten Respekt auch respektiert und in Ruhe gelassen.<\/p>\n<p>Was nehme ich aus Kambodscha mit? Im Prinzip das gleiche, wie aus Vietnam, nur mit der neuen Erkenntnis, dass nicht nur einzelne fremde Personen eine echte Chance verdient haben, sondern auch ganze fremde L\u00e4nder. Ich finde auch heraus, dass man oft nach dem ersten Eindruck zu schnell Schl\u00fcsse zieht und etwas oder jemanden in Schubladen steckt. Es ist ein Automatismus. Oberfl\u00e4chlichkeit eben. Ich muss dringend versuchen, das so gut wie m\u00f6glich los zu werden.<\/p>\n<p><strong>Also alles Roger, in Kambodscha! Danke f\u00fcr die Lektion!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine weitere Woche neigt sich dem Ende zu und somit auch meine Zeit in Kambodscha. Ich m\u00f6chte auch nach dem Aufenthalt im Land der Khmer eine Art Zusammenfassung der letzten Tage machen. 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