Die ersten beiden Wochen der Reise sind vorüber. Wir haben so viel erlebt! Man hat das Gefühl, schon viel länger unterwegs gewesen zu sein. Der Aufenthalt in Vietnam war ein fulminanter Auftakt der zweienhalb Monate Auszeit.

Die ersten beiden Wochen der Reise sind vorüber. Wir haben so viel erlebt! Man hat das Gefühl, schon viel länger unterwegs gewesen zu sein. Der Aufenthalt in Vietnam war ein fulminanter Auftakt der zweienhalb Monate Auszeit.

Ich werde munter und da liegt meine Kamera neben mir. Beruhigt schlaf ich gleich noch zwei Stunden. Jetzt aber wirklich aufstehn‘! Kevin begrüßt mich mit einem Kaffee! Eine sehr fürsorgliche Geste, die ich in meinem Zustand sehr schätze. Ich habe keinen Kater, ich habe einen Tiger.

Der heutige Tag beginnt bei mir erst ein wenig später. Ich weiß nicht mehr genau, wann ich eingeschlafen bin. Kevin war natürlich wieder vor mir munter und schickt mir um circa 10:30 Uhr ein Foto von einem „Iced Coffee“. Ich schreib‘ zurück: Wo bist du? Daraufhin schaut einer hinter meinen Vorhang und sagt: “Hier!” Er ist in der Zwischenzeit wieder zurück gekommen.

Heute machen wir eine Tour zu den Cu Chi Tunnel und fahren mit dem Boot im mächtigen Mekongdelta herum. Wir haben die private Tour gestern beim Stand eines Reiseanbieters gebucht. Doch der Tag beginnt nicht so, wie wir uns das vorstellen.
Heute beginnt der Tag, wo bei uns die Bäcker schon wieder müde sind. Um 11:30 Uhr kraxeln wir einigermaßen erholt aus den Federn. Für heute haben wir uns das Kriegsgeschichtemuseum auf den Plan gesetzt.
Wie eine Königscobra, die größte Giftschlange hier in Vietnam und überhaupt, reisse ich meinen Mund auf, um den Schlaf aus mir rauszugähnen. Kevin war wieder vor mir munter und hat schon eine Runde im morgentlichen Ort in Begleitung Tiens gedreht.
Schon wieder aufstehen… ich gehe voraus frühstücken, weil Kevin aufgrund der vorigen Nacht noch müde ist. Er fand kaum Schlaf. Ich bin auch nicht top-fit, aber OK. Wir müssen nur hinten drauf sitzen.
Der Tag beginnt, als der bereits muntere Kevin wieder ins Zimmer kommt. Er hat wie schon in Hanoi einen morgentlichen Spaziergang durch die Gassen gemacht.
Ich hatte heute schon meine erste Begegnung der dritten Art…
Noch befinden wir uns am Schiff in der Halong Bucht. Die Tai Chi Morgenlektion fällt wieder aus. „It‘s too early!”, wie Philipp zu sagen pflegt. Frühstück ist wie gestern ein Sehr-früh-stück um 7:00 Uhr. Heute lasse ich mir mit zwei Eiern, Zwiebel und Lauch eine Eierspeis‘ machen. Dazu gibts Toastbrot. Es ist interessant, dass die Eier mit den Stäbchen gerührt werden und auch das Toastbrot wendet man mit den Stäbchen über dem Toaster.
Heute morgen hätte es eine Tai Chi Lektion gegeben, die ich aber auslasse. Ich komme nicht aus den Federn. 6:30 Uhr ist mir zu früh, selbst für Tai Chi. Das Frühstück ist auch schon ziemlich zeitig mit 7:15 Uhr angesetzt. Nach diesem verlassen uns alle anderen Gäste, weil sie nur eine Nacht gebucht haben.